Manipulation
durch Sprache[1]
von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin
FSP und Psychotherapeutin APP
Vor
zwei Jahren sass ich neben Herrn Professor Dr. iur. Hans Ulrich Walder-Richli
in der Arena-Sendung zur Armee XXI.[2]
Schräg gegenüber posierten Bundesrat Samuel Schmid und sein Gefolge. Ich konnte
deren dreiste Unwahrheiten kaum ertragen. Nach einer Weile flüsterte Professor
Walder mir zu: „Ist Ihnen schon aufgefallen, welche Worte Bundesrat Schmid am
häufigsten braucht? Glaubwürdigkeit und glaubwürdig.“ Das war eine wichtige
Beobachtung. Sie wirft ein Licht auf die Tatsache, dass unsere Bundesräte von
ihren Spindoctors daraufhin geschult werden, ihren Aussagen stets den richtigen
„Spin“ (Dreh)[3] zu geben.
Der Herr Bundesrat wusste, worauf es ankam: Auf keine Frage inhaltlich
eingehen, immer dieselben Behauptungen wiederholen und diese ständig mit der
Worthülse glaubwürdig garnieren. An einer Medienkonferenz zur Armee XXI sagte
Schmid: „Die Behauptung, wir wollten in die Nato“ ist „reine Phantasie und an
Einfallslosigkeit nicht zu überbieten. (…) Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch
wenn man sie hundertmal wiederholt.“[4]
Er beteuerte, die Neutralität und der Verfassungsauftrag würden gewahrt und das
Milizprinzip sogar verstärkt.
Lüge oder
Manipulation?
Heute
wird immer offensichtlicher, wie dreist der Bundesrat uns damals hinters Licht
geführt hat: Weder der Verfassungsauftrag zur Landesverteidigung noch das
Milizprinzip werden gewahrt, und inzwischen
gibt das VBS selbst bekannt, dass ein
Zusammenlegen unserer Armee mit der Nato in den Bereichen Ausbildung und
Rüstung geplant ist. Damals diffamierte der Bundesrat diejenigen, die solche
Zusammenhänge aufzeigten, als Lügner.
Ist das
ein Beispiel für sprachliche Manipulation? Was ist der Unterschied zur Lüge?
Ich will dazu den Philosophen Josef
Pieper zu Wort kommen lassen. In seinem bemerkenswerten Vortrag von 1964 „Der
Verderb des Wortes und die Macht“[5]
hat Pieper auf den unauflöslichen Zusammenhang zwischen Sprache und Wahrheit
hingewiesen. Wahrheit ist nichts anderes als der Bezug zur Realität, sagt
Pieper. Wenn die Sprache sich nicht um Wahrheit kümmert, wird sie zum
gefährlichen Machtinstrument.
Pieper
rollt seine Gedanken anhand der Auseinandersetzung von Sokrates und Platon mit
den Sophisten auf. Diese hatten die Technik der politisch einflussreichen
Redekunst im antiken Griechenland zur höchsten Raffinesse entwickelt, kümmerten
sich aber nicht um den Wahrheitsgehalt dessen, was sie sagten. Mit ihrer
Rhetorik konnten sie für die schlimmsten Dinge gute Gründe finden. Sokrates und
Platon kritisierten die Sophisten als gefährliche Wortkünstler. Für Pieper ist
das Schlimme an der Sophistik, dass sie die Würde des Wortes verderbe.
Worin
besteht denn die Würde des Wortes? Sie liegt nach Pieper darin begründet, dass
die Sprache nichts Spezielles ist, sondern das Medium unserer gemeinsamen
geistigen Existenz schlechthin. Im Wort trägt sich menschliches Dasein zu. Die
Errungenschaft und Würde des menschlichen Wortes liegt im Bezug der Sprache zur
Realität und zum Mitmenschen: Man spricht, um etwas Wirkliches kenntlich zu
machen für einen Anderen. Einem Anderen soll etwas Wirkliches vor Augen
gebracht werden. Diese beiden Aspekte von Sprache, ihr Realitätsbezug und ihr
Mitteilungscharakter, sind zu unterscheiden, aber nicht voneinander zu trennen.
Was
geschieht, wenn der Mensch lügt? Pieper zeigt auf, dass durch die Lüge beide
Aspekte von Sprache zerstört werden, sowohl ihr Realitätsbezug als auch ihr
Mitteilungscharakter. Die Lüge ist genau genommen keine Mitteilung. Warum?
Wenn sich die Rede des Menschen nicht mehr nach den Sachen richtet, wenn der
Bezug des Wortes zur Wirklichkeit aufgelöst ist, wird gleichzeitig auch der
Mitteilungscharakter der Sprache zerstört, denn der Andere wird nicht mehr als
gleichwertiger Partner anerkannt; er wird zum Objekt, das durch Sprache in eine
bestimmt Richtung gelenkt oder zu einer bestimmten Handlung gebracht werden
soll. Es handelt sich um ein partnerloses Reden. Das Wort wird zum Mittel, um
den Anderen zu manipulieren. Dessen Würde wird verletzt. Er soll wie ein
Instrument zur Funktion gebracht werden. Der gleichwertige Bezug zum Anderen
fehlt. Deshalb ist die Lüge keine Mitteilung im eigentlichen Sinne.
Durch die
sophistische Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit findet also nach Pieper eine zweifache „Korrumpierung des Wortes“
statt: „Verderb des Realitätsbezuges“ und „Verderb des Mitteilungscharakters“.
Spindoctors
kosten Steuerzahler Millionen
Auch
heute haben wir es mit Sophisten zu tun. Es sind die Spindoctors, die im
Integrationsbüro und anderen Propagandaabteilungen der Bundesbehörden sowie in
den Kampagnenbüros von Economiesuisse sitzen. Sie werden
„Kommunikationsspezialisten“ genannt, sind sozialwissenschaftlich und
kommunikationstheoretisch hoch geschult und ihr Geschäft ist die „politische
Kommunikation“ Allein der Bund beschäftigt 432 solche „Kommunikationsfachleute“
für jährlich 80 Millionen Franken. 220 von ihnen befassen sich ausschliesslich
mit sogenannter „Öffentlichkeitsarbeit“.[6]
In ihren Büros wird der sich nicht um Wahrheit scherende Wortgebrauch immer
weiter ausgefeilt, um planmässig verdeckte politische Ziele zu erreichen.
Solcher Missbrauch ist laut Pieper nicht nur falsch, sondern „schlecht,
minderwertig, miserabel, schändlich, unheilvoll: grundschlecht!“[7]
Besonders
heimtückisch ist die Lüge, wenn sie nicht nur praktiziert, sondern zudem noch
dem anderen unterstellt wird – wie im erwähnten Beispiel der Arena-Sendung.
Kürzlich war dasselbe Verhalten bei Vertretern der Grossfinanz zu beobachten:
Economiesuisse-Präsident Ueli Forster und Grossbank-Chef Marcel Ospel
verbreiteten die absurde Behauptung, die Schengen/Dublin-Abkommen der Schweiz
mit der EU würden die Sicherheit erhöhen und Arbeitsplätze schaffen. Alle
gegenteiligen Aussagen seien „falsche Informationen“ und „Unwahrheiten“, sagten
sie, „Lügen können wir nicht unbeantwortet lassen“.[8]
Economiesuisse ist die Frontorganisation der Grossfinanz und setzte ein Budget
von mehreren Millionen Franken für die Pro-Schengen/Dublin-Kampagne ein.
Für
Pieper ist die Auseinandersetzung von Platon und Sokrates mit den Sophisten ein
Modell-Fall. Es spreche vieles für die Vermutung, meint er, dass Platon und
Sokrates in der Sophistik eine Gefährdung erkannt und beim Namen genannt haben,
die das Leben des Geistes und der Gesellschaft zu jeder Zeit bedroht, eine
ewige Versuchung gewissermassen, welcher Widerstand zu leisten der
geschichtliche Mensch seit eh und je aufgefordert gewesen ist und auch in
Zukunft aufgefordert bleibt.
Ist die
Sprache einmal prinzipiell neutralisiert gegen die Wahrheitsnorm, dann ist sie
das zubereitete Werkzeug, das nur darauf wartet, von einem Machthaber in die
Hand genommen und als Propaganda für beliebige Gewaltzwecke eingesetzt zu
werden. Darin sieht Pieper die grosse Gefahr der sophistischen Korrumpierung
der Sprache. Zur Propaganda gehöre immer auch „das Element der Drohung“ mit all
ihren Formen und Graden der Diffamierung, der öffentlichen Belächelung und des
Übergangenwerdens. Die Meisterschaft bestehe darin, sagt Pieper, die Drohung
nicht nackt hervortreten zu lassen, sondern sie zu verhüllen. Sie bleibe zwar
durchaus wahrnehmbar, das soll sie auch, aber zugleich werde es dem Bedrohten
leicht gemacht zu glauben, er tue, indem er sich einschüchtern lässt, in
Wirklichkeit das Vernünftige und Richtige und übrigens auch das, was er sowieso
selbst tun wollte.
Einschüchterung
der Stimmbürger
Kommt uns
nicht auch das sehr bekannt vor? So rief Bundesrat Deiss an einer
CVP-Versammlung drohend in den Saal: „Fort mit den Protektionisten, den
Barrikadeuren und Betonneuren: Ich will eine CVP, die mich unterstützt.“[9]
Mit solchen Drohungen soll der Stimmbürger eingeschüchtert werden, damit er
Verträgen zustimmt, die – zum Schaden der Bürger – der Grossfinanz mehr Profite
verschaffen. Mit manipulierten Argumenten sollen alle Dämme gegen die
Globalisierung niedergerissen werden. Bundesrätin Calmy-Rey behauptete in einem
Interview, dass im Falle eines Nein der Stimmbürger zu Schengen/Dublin und zur
erweiterten Personenfreizügigkeit neue Verhandlungen mit der EU unter
erschwerten Bedingungen, nämlich „mit einem Messer an der Kehle und einem Dolch
im Rücken“ geführt werden müssten.[10]
Professor Walder entlarvte diese Drohung als Propagandalüge, indem er Frau
Calmy-Rey schriftlich anfragte, ob entsprechende Drohungen seitens der EU
vorliegen würden. Er erhielt nur eine ausweichende Antwort.
Im
Missbrauch der Sprache zur Lüge und Propaganda sieht Pieper eine untergründige
Vorbereitung der Tyrannei. Er stellte die These auf, dass man an der
sophistischen Manipulation der Sprache die „latente Virulenz des totalitären
Giftstoffes“ geradezu ablesen könne. Bevor die Tyrannei für jedermann sichtbar
zu Tage trete, beginne sie nämlich weit weniger alarmierend in jenem kaum
wahrnehmbaren Augenblick, da das Wort seine Würde verliere. Mit diesen
grundlegenden Gedanken zeigt uns der Philosoph auf, wie eng Sprache, Wahrheit
und politisches Klima zusammenhängen. Machthaber sind noch nie ohne
Manipulation und Propaganda ausgekommen. Sie instrumentalisieren dafür auch die
Medien.
Deshalb
ist es so wichtig, über eigene unabhängige Zeitungen und Publikationsorgane zu
verfügen. Und deshalb ist auch die Eidgenössische Volksinitiative „Volkssouveränität
statt Behördenpropaganda“ so dringend und unentbehrlich. Sie erfasst zwar nur
einen Teil, aber einen äusserst wichtigen Teil des Problems: die Behördenpropaganda.
Die Propaganda durch die Medien und die Grossfinanz ist damit noch nicht
thematisiert. Doch die Behördenpropaganda ist besonders heimtückisch und
verfassungswidrig, weil die Steuergelder aller Bürger für einseitige
Propaganda missbraucht werden und weil viele Menschen den Behörden immer noch vertrauen
und von ihnen – eigentlich zu Recht – erwarten, dass sie im Sinne des
Gemeinwohls handeln.
Zum Arsenal der Spindoctors zählen auch die
Sozialwissenschaften. So wird die Psychologie, eigentlich ein wertvolles Mittel
der Hilfeleistung, von ihnen als Instrument der Manipulation missbraucht.
Besonders verbreitet ist eine aus Amerika stammende Psychotechnik, das
„Neurolinguistische Programmieren“.[11]
Dessen Vertreter bezeichnen ihre Technik als eine “Sammlung höchst wirksamer
Kommunikations- und Veränderungstechniken”,[12]
mit denen sie angeblich, “die Persönlichkeit auf Wunsch bis in den Kern der
Identität hinein” verändern können.[13]
Neurolinguistisches Programmieren statt
Sachargumente
Das Neurolinguistische Programmieren wurde aus der
Hypnose entwickelt und zielt darauf ab, mittels “hypnotischen Worthülsen“ unbewusste
Reaktionen und Prozesse beim Menschen in Gang zu setzen. Der Name
Neurolinguistisches Programmieren setzt sich aus den Elementen „neuro“,
„linguistisch“ und „programmieren“ zusammen. „Neuro“ meint die Wahrnehmung,
„linguistisch“ die Sprache, und mit „Progammieren“ ist das Umprogrammieren
unbewusster Verhaltensmuster gemeint. Mit diesen Elementen arbeitet das
Neurolinguistische Programmieren. Man will den Menschen auf verschiedenen Wahrnehmungskanälen
beeinflussen, vor allem mittels sprachlicher Botschaften, um ihn auf
unbewusster Ebene umzuprogrammieren.
Zwei wichtige Grundannahmen des
Neurolinguistischen Programmierens sind, erstens: die Realität sei nicht
wichtig, da jeder Mensch seine eigene Realität habe; und zweitens: die Sprache
sei nicht als Mittel der Verständigung zu benutzen, sondern als Mittel der
Beeinflussung. Im Neurolinguistischen Programmierens hat die Sprache die
Aufgabe, den Menschen abzulenken und in Stimmungen zu versetzen „quasi mit
Schallwellen“ zu manipulieren und nicht,
sich mit ihm über etwas Reales zu verständigen.[14] Das erinnert an die antiken Sophisten.
Eine
häufig angewandte Technik des Neurolinguistischen Programmierens ist das „Reframing”.[15]
Reframing heisst: „etwas in einen neuen Rahmen stellen“. Mit dieser Technik
werden Begriffe, die ursprünglich eine positive Bedeutung und einen positiven
Gefühlston hatten, in einen völlig neuen Rahmen gestellt, wo etwas anderes
gemeint ist. Der positive Gefühlston der ursprünglichen Bedeutung wird jedoch
automatisch auf den neuen Zusammenhang übertragen.
Diese Technik kommt zur
Anwendung, wenn Bundesrat Deiss ins Publikum ruft: „Mehr Wachstum (für die Schweizer
Wirtschaft) ist das vordringlichste Ziel der schweizerischen Innenpolitik“ –
„Packen wir die Chance!“[16]
Hier verwendet Deiss, angeleitet von seinen Spindoctors, die Begriffe „Wachstum“
und „Chance“ als hypnotische Worthülsen, um die Erweiterung der
Personenfreizügigkeit mit einem positiven und angenehmen Gefühlston zu koppeln.
Was wir
von bundesrätlichen Versprechen vor Abstimmungen zu halten haben, wissen wir
inzwischen. So versprach Bundesrat Leuenberger im Jahr 2000, dass sich der
Schwerverkehr infolge der Bilateralen Verträge I bis ins Jahr 2009 halbieren würde. In Wirklichkeit ist der
Schwerverkehr seither permanent angestiegen, von damals unter einer Million auf
heute bereits 1,3 Millionen Lastwagen, die pro Jahr durch unser Land
donnern.
Im
Hinblick auf die bevorstehende eidgenössische Abstimmung vom 25. September 2005
über die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit gaukelt man uns mit
hypnotischen Worthülsen wie „Aufschwung für Arbeitsplätze“ und „Neue
Exportmärkte in den neuen EU-Ländern“ rosige Zukunftsaussichten vor.[17]
Natürlich wissen auch die Befürworter, dass das alles nicht stimmt. Auch sie
wissen, dass die neuen EU-Länder gigantische Arbeitslosenquoten haben und dass
die erweiterte Personenfreizügigkeit zur Zunahme der Arbeitslosigkeit auch bei
uns und zu massivem Lohndumping führen würde. Mit sprachlicher Manipulation
versuchen sie, uns über diese Realitäten hinwegzutäuschen.denn sie verfolgen
andere Ziele. Es geht ihnen darum, für das global operierende Kapital alle
Markthemmnisse wegzuschaffen, zum Schaden von uns Bürgern.
Doch, um mit Abraham
Lincoln zu sprechen: „Für eine gewisse Zeit kann man alle Leute hinters Licht
führen und einige Leute kann man für immer hinters Licht führen, aber niemals
kann man alle Leute für immer hinter Licht führen.“ (You can fool all the
people some of the time, and some of the people all of the time, but you cannot
fool all the people all the time.[18])
[1] Der Artikel basiert auf einem Referat der Autorin am 6. Felseneggessen auf Schloss Wartensee (Schweiz) am 18. Juni 2005
[2] Die Arena-Sendung wird jeweils am Freitagabend vom Schweizer Fernsehen DRS zu verschiedenen politischen Themen ausgestrahlt, vor Abstimmungen oft zu Abstimmungsthemen. Das Sendegefäss gilt als politische „Diskussions“-Sendung, ist aber ein hektisches und polemisches Hickhack; Meinungen prallen aufeinander, keine Frage wird inhaltlich geklärt, oft fehlt jeder Bezug zur Realität. Angeblich sind jeweils beide Seiten einer kontroversen Frage vertreten. In Wirklichkeit wählt das Fernsehen DRS die Teilnehmer sowie die Statisten und Claqueure in den hinteren Rängen willkürlich aus. Der Arena-Moderator, von einer nicht sichtbaren Person per Ohrhörer gesteuert, erteilt einzelnen Teilnehmern das Wort oder schneidet es ihnen ab. Viele kommen nie zu Wort. Der Moderator bestimmt, ob auf eine Frage eingegangen wird oder nicht. Oft werden Gesichter einzelner Teilnehmer eingeblendet, die unwillig den Kopf schütteln, zustimmend nicken oder hämisch lachen – je nachdem, welcher „Spin“ der Sendung gegeben werden soll (vgl. nächste FN). Viele Menschen sind nach dem Anschauen der Arena-Sendung verwirrt und verunsichert und haben auf ihre Fragen keine Antwort. Aufgrund des hektischen Durcheinanders wird die Arena im Volksmund oft „nationale Hackfleischsendung“ genannt.
[3] Der Begriff „Spin“ ist aus dem Tennissport entlehnt. Ein geübter Spieler kann, um den Gegner zu täuschen, beim Schlagen den Ball mit einer kaum wahrnehmbaren Bewegung in Rotation versetzen, so dass dieser nach dem Aufprall in eine völlig unerwartete Richtung fliegt
[4] Medienkonferenz Abstimmungskampagne, 17. Februar 2003
[5] Joseph Pieper: Missbrauch der Sprache – Missbrauch der Macht. Zürich 1970
[6] Sabine Lüthi: Und wieder zwei Frontenwechsel. Tages-Anzeiger, 26.4.2001. Otfried Jarren: Soll und Grenzen der Staatsinformation. Politische Kommunikation als staatspolitische Aufgabe. Neue Zürcher Zeitung, 4.2.2005
[7] Joseph Pieper. A.a.O. Seite 19
[8] SonntagsZeitung, 29.5.2005 und www.news.ch 29.5.2005
[9] Delegiertenversammlung der CVP. Vgl. Aargauer Tagblatt 7.2.2005
[10] Tages-Anzeiger 21.3.2005
[11] Das Neurolinguistische Programmieren, kurz: NLP, wurde von den Amerikanern Richard Bandler und John Grinder entwickelt. Vgl. dazu Judith Barben: Die Psychologisierungsfalle – ein „dirty trick“ der „Spin-doctors“. Zeit-Fragen 12.02.2001. Dies: Von Machiavelli bis zum Neurolinguistischen Programmieren. Zeit-Fragen 28.01.2002. Dies. Neurolinguistisches Programmieren statt Wissenschaft. Bergier-Bericht verrät Handschrift der Spin-doctors, Teile I und II. Zeit-Fragen 24.6.2002 und 1.7.2002
[12] Thies Stahl: Neurolinguistisches Programmieren (NLP). Was es kann, wie es wirkt und wem es hilft. Mannheim 1992, S. 13
[13] Thies Stahl, zitiert in: Kobler Hans Peter. Neue Lehrer braucht das Land – Kommunikation & Lernen. Paderborn 1995, S. 20
[14] Thies Stahl. Neurolinguistisches Programmieren. A.a.O. S. 55f.
[15] Richard Bandler & John Grinder: Reframing. Neuro-Linguistic Programming and the Transformation of Meaning. Moab, Utah 1982
[16] An der Delegiertenversammlung der CVP (vgl. Aargauer Tagblatt 7.2.2005) und im Interview mit „Facts der Wirtschaft“ Nr. 31, Juni 2005 (Facts der Wirtschaft ist eine Publikation der Economiesuisse)
[17] Siehe Propagandamaterial und Inserate der „Informationsgruppe Bewährte Bilaterale“ (www.bilaterale.ch). Zu dieser Gruppe gehören ausser Spindoctors und Vorzeigepolitikern vor allem Vertreter der internationalen Grossfinanz wie Ueli Forster (economiesuisse), Marcel Ospel (UBS), Peter Spuhler (UBS) und André Kudelski (Nestlé, Crédit Suisse). Kudelski etwa hat an der diesjährigen „Bilderberger-Konferenz“ im Mai in Rottach-Egern am Tegernsee teilgenommen, wo Vertreter der internationalen Finanzwelt wie er selbst, David Rockefeller, Daniel Vasella, Josef Ackermann, Paul Wolfowitz und andere mit massgeblichen Politikern, Diplomaten und handverlesenen Medienleuten aus Europa und USA unter strengster Geheimhaltung globale politische und wirtschaftspolitische Strategien zur Profitmaximierung der Reichsten dieser Welt ausgeklügelt haben
[18] Das von Lincoln stammende Zitat wird fälschlicherweise oft Winston Churchill zugeschrieben